BADICOACH ER-PACK

  • Batterie Management System
  • ER–PACK
  • Notstrom–Versorgungssystem
    im 19" Baugruppenträger



Beschreibung

Basisausrüstung sowie Grundbaustein dieses Systems ist ein den verschiedenen
Leistungsanforderungen angepasstes Netzladegerät (siehe nachfolgende Schemata).
In Kombination mit modernen und wartungsfreien Blei/Kalzium-Akkumulatoren ergibt
sich eine Vielzahl von Gerätevariationen mit nach Bedarf wählbaren Ausgangsleistungen.

Ein breites Angebot an zusätzlich einbaubaren DC/DC-Wandlern ermöglicht es ferner,
mit dem gleichen Gerät simultan mehrere Ausgangsspannungen verfügbar zu machen.
Eine Kombination mit den eigens dafür geschaffenen Überwachungskarten machen die
ER-PACK-Notstromsysteme zu Geräten, welche höchste Betriebssicherheit garantieren.
Unabhängig vom Ladezustand der Akkus führen die in unserem Hause entwickelten
Laderegler den Ladevorgang automatisch und zeitlich unbeschränkt durch. Ein
Überladen der Akkus wird durch die spannungsbegrenzende Ladetechnik
ausgeschlossen.

Selbstverständlich können die Laderegler der ER-PACK-Typenreihe auch als Netzgeräte
verwendet werden.

Versorgung

Fall 1: Das Notstromsystem versorgt eine Last
Der Verbraucher wird im Normalbetrieb über das
Netzladegerät versorgt. Die Akkus werden mit einer
stabilisierten Gleichspannung dauernd geladen bzw.
im Vollladezustand gehalten
Bei Netzausfall übernehmen die Akkus unterbrechungsfrei die Versorgung des Verbraucherstromes


Fall 2: Das Notstromsystem versorgt verschiedene
Lasten auch durch DC/DC-Wandler
Alle Verbraucher werden über das Netzladegerät bzw.
den (die) DC/DC-Wandler versorgt. Die Akkus werden
mit einer stabilisierten Gleichspannung dauernd geladen
bzw. im Vollladezustand gehalten
Ein breites Angebot an zusätzlich einbaubaren DC/DC–
Wandlern ermöglicht es ferner, mit einem einzigen
Gerät simultan mehrere Ausgangsspannungen verfügbar
zu machen, wobei bei Netzausfall selbstverständlich
alle Ausgangsspannungen unterbrechungsfrei von den
Akkus gespeist werden. Bei Netzausfall übernehmen
die Akkus unterbrechungsfrei die Versorgung aller
Verbraucherströme


Fall 3: Das Notstromsystem versorgt eine Last
und die Überwachungskarte KMFÜ
Sowohl der Verbraucher als auch die Überwachungs-
karte werden über das Netzladegerät versorgt.
Die Akkus werden mit einer stabilisierten Gleich-
spannung dauernd geladen bzw. im Vollladezustand
gehalten.Bei vorhandenem Netz ist damit auch der
Verbraucher dauernd spannungsstabilisiert versorgt.
Die Überwachungskarte KMFÜ kontrolliert das ganze
Notstromsystem inkl. Akkus

Beim Auftreten von Störungen wird der intern
ausgelöste Alarm über potentialgetrennte Wechsler-
kontakte an ein externes Sicherheitssystem weiter-
gemeldet. Die Überwachungskarte KMFÜ überwacht
folgende verschiedene Funktionen:
  • Unterspannung
  • Überspannung
  • Ausgangsspannung
  • Netzspannung
  • Ladestrom
  • Tiefentladung
Bei Netzausfall übernehmen die Akkus unterbrechungsfrei
die Lieferung des Verbraucherstromes und die Speisung
der Überwachungskarte:


Fall 4: Das Notstromsystem versorgt verschiedene
Lasten auch durch DC/DC-Wandler und die
Überwachungskarte KMFÜ oder DICO
Alle Verbraucher bzw. der (die) DC/DC-Wandler und
auch die Überwachungskarte werden über das Netzlade-
gerät versorgt. Nur bei Netzausfall übernehmen die
Akkus unterbrechungsfrei die Verbraucherströme.
Die Akkus werden mit einer stabilisierten Gleich-
spannung dauernd geladen bzw. im Vollladezustand
gehalten:

Ein breites Angebot an zusätzlich einbaubaren DC/DC-
Wandlern ermöglicht es ferner, mit einem einzigen
Gerät simultan mehrere Ausgangspannungen verfügbar
zu machen, wobei bei Netzaufall selbstverständlich
alle Ausgangsspannungen unterbrechungsfrei von den
Akkus gespeist werden. Die Überwachungskarte KMFÜ
kontrolliert das ganze Notstromsystem inkl. den Akkus.

Beim Auftreten von Störungen wird der intern ausgelöste
Alarm über potentialgetrennte Wechslerkontakte an ein
externes Sicherheitssystem weitergemeldet. Bei Netz-
ausfall übernehmen die Akkus unterbrechungsfrei die
Versorgung aller Verbraucherströme:

Die Überwachungskarte KMFÜ überwacht nachfolgend
aufgeführte Funktionen:
  • Unterspannung
  • Überspannung
  • Ausgangsspannung
  • Netzspannung
  • Ladestrom
  • Tiefentladung

Daten

Elektrische Daten der Laderegler

Nennausgangsspannung 12 V DC 24 V DC 48 V DC 60 V DC
Ausgangsspannung 2,3 V/Zelle 13,8 V 27,6 V 55,2 V 69,0 V
Eingangsspannung AC 50/60 Hz 230 V +10% / -15%
Ausgang kurzschlusssicher durch Konstantstrom 1,03 x Inenn.
Toleranz der Ausgangspannung ±0,25%
Statische Regelabweichung der Ausgangsspannung
bei Eingangsspannungsschwankungen von ±10%
< 0,05% + 10 mVss
Dynamische Regelabweichung der Ausgangsspannung
bei Laständerung 10 – 100%
< 2%
Ausregelzeit 2 ms
Temperaturkoeffizient ± 0,02%/ºK
Schaltfrequenz 25 – 30 kHz
Restwelligkeit < 0,3% + 20 mVss
Spikes < 1% ss (direkt an der Steckerleiste)
Umgebungstemperaturbereich -10º C/+45º C
Derating ab +45º C 2,5%/ºK
Kühlart Konvektion
Lagertemperatur -20º C bis +70º C
Relative Luftfeuchte: Lager 5 – 95%, nicht betauend
Relative Luftfeuchte: Betrieb 5 – 80%, nicht betauend
Funkentstörung Kurve B nach VDE 0871
Wirkungsgrad ca. 80 – 95%



Zusätzliche technische Daten

  • Soft-Start-Charakteristik
  • Eingangs-Unterspannungschutz
  • Fern-Ein/Ausschaltung durch TTL-Signal
  • Parallelbetrieb



Mechanischer Aufbau

  • Baugruppenträger nach DIN 41494, Europakarte 100 x 160 mm
  • Steckerleiste 48-polig, DIN 41612, Bauform F
  • Anschlüsse Akkumulator und Verbraucher: Schraubklemmen
    max. 4 mm² alle anderen Anschlüsse: max. 2,5 mm²
  • Frontplattenbeschriftigung Standard: deutsch/französisch
  • Aufbau nach VDE 0804, IEC 380, 435, VDE 0160
  • Schutzklasse 1: Frontplatte IP 20, sonst IP 00



Optionen

  • Batterie-Temperatur-Nachführung für Ladebetrieb im Bereich von
    -25º C bis +55º C mit einer linearen Änderung der Ladeschlussspannung
    von ca. 4,8 mV/Zelle/ºK. Der erforderliche Messfühler für die Batterie-
    temperatur ist Bestandteil des Lieferumfangs.

  • abweichende Ausgangsspannungen

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