BADICOACH R1300


  • Batterieüberwachung
12 V  16 A
24 V  16 A
48 V  6 A


Beschreibung

Die Batterieüberwachung wurde entsprechend den VDS-Richtlinien entwickelt,
geprüft und zugelassen. Sie dient zur Überwachung der nachstehenden
Betriebszustände in batteriegestützten Stromversorgungsanlagen im
Bereitschafts-Parallelbetrieb.

1. Störung (Batteriekreis)
2. Überspannung
3. Netzspannung

Die Wirkungsweise ist aus dem untenstehenden Blockschaltbild ersichtlich.

Um die Funktionsfähigkeit des Batteriekreises im Betrieb zu testen, wird die
Spannung während des Netzbetriebs des Netzladegerätes periodisch für rund
2 Sekunden reduziert und dadurch die Batterie mit dem Verbraucherstrom belastet.
Die Spannungslage der Batterie in dieser Zeit ist das Mass für die Funktions-
fähigkeit des Batteriekreises. Hierzu werden mittels getrennter Komparatoren
zwei Spannungsschwellen überwacht:

  • 1,75 V / Zelle: Bis zu diesem Wert wird der Batteriekreis als funktionsfähig
    gemeldet. Beim Unterschreiten wird Störung signalisiert.

  • 1,33 V / Zelle: Bei Unterschreiten dieses Wertes ist ein Zellen- oder
    Totalkurzschluss wahrscheinlich, die Batterie wird abgeschaltet.
Der Prüftakt ist auf eine Minute eingestellt. Durch Entfernen einer Steckbrücke
kann der Takt auf 8-10 Minuten verlängert werden. Die Erzeugung der Taktimpulse
erfolgt über einen Timer-Baustein. Über Verknüpfungen mit den beiden Spannungs-
komparatoren erfolgt die Ausgabe eines TTL-kompatiblen Tastsignals für das 5 V-Netzspeisung, erfolgt eine Austastung nur im Netzbetrieb. Die Austaktzeit wird
über ein RC-Glied und einen Komparator erzeugt.



Unterschreitet die Ausgangsspannung die fest eingestellte Schaltschwelle von
1,75 V/Zelle wird ein Störmelderelais mit potentialfreiem Kontakt gesetzt.
Gleichzeitig leuchtet als optische Anzeige die Leuchtdiode "Störung" auf;
der Prüfzyklus wird unterbunden.

Nach Behebung der Störung, d.h. Ansteigen der Batteriespannung auf ca. 1,95 V/Zelle,
wird der Prüftakt wieder freigegeben. Die Störmeldung erlischt erst nach Betätigen
Wird zusätzlich die Spannungsschwelle von 1,35 V / Zelle unterschritten, z.B. bei
einem Zellen- oder Totalkurzschluss, wird die Batterie abgeschaltet (Kurzschlussüberwachung). Das Zurückschalten erfolgt automatisch nach Erreichen einer Spannung von ca.1,85 V/Zelle,
nachdem z.B. die Batterie gewechselt bzw. der Kurzschluss behoben wurde. Der Batteriekreis
wird zusätzlich durch eine Sicherung geschützt.

Netzausfall bzw. Netzunterspannung von 207 V wird durch eine Komparatorschaltung,
die ein Melderelais mit potentialfreien Kontakten und eine Leuchtdiode ansteuert,
gemeldet (Netzspannungsüberwachung).

Bei einer Überspannung von ca. 2,6 V / Zelle spricht der Überspannungsschutz an.
Gleichzeitig leuchtet "Überspannung" auf. Von der Überwachung aus wird der Thyristor
im DC/DC-Wandler angesteuert, der eine Sicherung zum Schmelzen bringt.

Mechanischer Aufbau
  • Europakarte 100 x 160 mm, Bauhöhe 8 TE
  • Frontseitig 3 LED und eine «RESET-Taste»
  • Anschluss über 48-polige Steckerleiste, Bauform F, DIN 41612
  • R1300: einschliesslich eloxierten Teilfrontplatte 8 TE mit Bedruckung
    in deutscher Sprache
  • C1300: einschliesslich Kartenhalter mit Klemmenanschluss und einer getrennten
    Frontplatte mit Plexiglasscheibe, die auf einer Schaltschranktür mit zwei Schrauben
    befestigt werden kann. Die Beschriftung ist neben der Plexiglasscheibe gedruckt.

Daten

Technische Daten

Nennspannungen 12 V 24 V 48 V
Maximalströme 16 A 16 A 6 A
Max. Betriebsstrom für Melderelais 12 V DC 3 A
24 V DC 3 A
48 V DC 2 A
60 V DC 1 A

Bei induktiver Last Reduzierung der Ströme um 30 %
Schaltpunkte Störung
Überspannung
Netzspannung
Taktzyklus
< 1,75 V / Zelle
> 2,6 V / Zelle
< 198 V AC
8–10 Minuten laden
2–5 Sekunden messen
Zellenkurzschlussüberwachung < 1,35 V / Zelle abschalten
> 1,95 V / Zelle anschalten
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